Memmingen
Kraft der Erneuerung

Große Unterstützung

Der SPD Ortsverein Memmingen hat bei seiner Nominierungsveranstaltung den 45-jährigen Markus Kennerknecht zum OB Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im Oktober gewählt. Mit 60 Ja-Stimmen und einer Enthaltung stellte sich die Partei geschlossen hinter ihren Wunschkandidaten.
Markus Kennerknecht wurde bei der Nominierungsversammlung der Memminger SPD mit großer Mehrheit zum OB Kandidaten gewählt. Foto: Privat

Rund 230 Bürgerinnen und Bürger waren in die Stadthalle gekommen um sich den neuen Kandidaten anzuschauen. Nicht nur SPD Mitglieder waren gekommen, geladen waren alle Memmingerinnen und Memminger. Gleich zu Beginn machte der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Hans-Martin Steiger deutlich, dass dies beabsichtigt war. „Wir wollen einen Kandidaten für alle Bürgerinnen und Bürger, nicht nur einen SPD-Kandidaten. Deshalb sind heute auch alle eingeladen“.

Gespannt war man natürlich auch auf die Antrittsrede von Markus Kennerknecht. Diese wusste zu gefallen. Der amtierende Oberbürgermeister Memmingens, Dr. Ivo Holzinger, nannte diese gar eine „große Rede“. Kennerknecht präsentierte sich dabei als volksnaher Politiker, dem vor allem die Meinung der Bürger wichtig sei. „Wir brauchen Menschen, die auf andere zugehen, die zuhören können und Ideen aus der Bürgerschaft aktiv aufnehmen“, so Kennerknecht. „Kommunalpolitik heißt, möglichst gute Ideen und Lösungen für die Menschen hier in Memmingen zu suchen und umzusetzen.“

Über seine politischen Absichten ließ Kennerknecht einiges durchblicken. „Die Stadt als Erlebniswelt für Kinder, Jugendliche und Familien interessant zu gestalten und gleichzeitig auf die Anforderungen des demographischen Wandels zu reagieren wird eine der spannendsten Aufgaben in der nahen Zukunft für den Oberbürgermeister und die Bewohnerinnen und Bewohner werden.“ Das Klinikum müsse als kommunales Krankenhaus erhalten bleiben, die Stadt müsse hier weiter die Entscheidungshoheit besitzen. „Für den neuen Oberbürgermeister gilt es das Projekt Soziale Stadt weiter voranzutreiben, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Anforderungen des Flüchtlingsstromes zu bewältigen, die Leute in den Quartieren einzubinden zu beteiligen. Es gilt Memmingen Attraktiv für die Jugend zu gestalten und Impulse für das gesellschaftliche und kulturelle Leben für die Jugend zu intensivieren um Memmingen für die Jugend, für Schüler und Studenten attraktiv zu gestalten“, so Kennerknecht weiter. Es gelte aber auch Memmingen für die Anforderungen der älteren Bevölkerung zu gestalten, die Barrierefreiheit umzusetzen, die Stadt erlebbar zu machen für alle Menschen jeder Altersgruppe, gehandikapt oder nicht. Als weitere Themen nannte Markus Kennerknecht Tourismus, Ausbau der erneuerbaren Energien, ÖPNV unter Einsatz von Elektromobilität und eine Stärkung des Radverkehrs.

Artikel veröffentlicht am: 9. April 2016