Memmingen
Kraft der Erneuerung

Junge Köpfe ein Erfolg

Am Donnerstag, 13. Oktober, hat sich der OB-Kandidat von SPD und FDP, Markus Kennerknecht, unter dem Motto „Junge Köpfe“ mit der Memminger Jugend unterhalten. Ab 19.30 Uhr fanden sich dazu rund 70 Jugendliche in der Kellerbar des Grünen Hauses ein.
Markus Kennerknecht in der Kellerbar des Grünen Hauses.

Nach einer kurzen Vorstellung von Markus Kennerknecht begann in der vollbesetzten Kellerbar eine lebhafte Diskussion. Die Hauptthemenbereiche waren dabei Wohnraum, Hochschule, Kneipen- und Diskothekenszene und der oft wiederholte Vorwurf „In Memmingen ist nichts los“. Gerade über die Schwierigkeiten für junge Menschen und Familien in Memmingen eine bezahlbare Wohnung zu finden wurde viel diskutiert. „Mittel- und langfristig ist es natürlich notwendig Bauplätze zur Verfügung zu stellen und auch selber zu bauen“, so Kennerknecht. „Aber das kann mehr als drei Jahre dauern. Kurzfristig möchte ich den Leerstand in der Innenstadt angehen“. Kennerknecht erklärte den Anwesenden, dass man die Eigentümer von leerstehenden Wohnungen besser informieren müsste, wo es Zuschüsse für Sanierungen gibt. „Wir müssen die Leute mehr an die Hand nehmen und durch den bürokratischen Dschungel führen, dann können wir sicher mehr Wohnraum schaffen“, so Kennerknecht.
Weiteres großes Thema war die Hochschulsituation in Memmingen. Warum es denn nicht möglich sei, mehr Studenten nach Memmingen zu bringen, war eine Frage. Man müsse die Nische im Hochschulangebot finden so Markus Kennerknecht. Kempten habe vor Jahren mit Tourismus punkten können. In Memmingen könne er sich Studienplätze im Bereich Gesundheit vorstellen. „Hier das x-te Angebot für BWL oder Elektrotechnik zu schaffen wird nichts bringen, wir müssen etwas finden, dass andere nicht haben“.Lange diskutiert wurde über die Kneipen- und Diskoszene in Memmingen. Das Angebot sei viel zu gering. Dies bedauerte auch Markus Kennerknecht. Langfristig wolle er dafür sorgen, dass mehr jungen Menschen in Memmingen leben und auch nach Memmingen kommen, dann würde die Nachfrage steigen und sich entsprechende Angebote lohnen. „Dafür müssen wir auch den ÖPNV verbessern. Es muss für junge Leute möglich sein, auch nachts wieder nach Hause zu kommen“, so Markus Kennerknecht.
Abschließend lud Kennerknecht alle Anwesenden dazu ein, im Gespräch zu bleiben und sich mit ihm zusammen um die Belange Memmingens zu kümmern. „Gemeinsam können wir viel bewegen!“

Artikel veröffentlicht am: 14. Oktober 2016