Memmingen
Kraft der Erneuerung

Memminger SPD wählt Vorstand

Die Memminger SPD hat bei ihrer Jahreshauptversammlung den bisherigen Vorstand in weiten Teilen bestätigt. Vor den Mitgliedern erläuterte der neue und alte Vorsitzende Rolf Spitz seine Pläne für die nächsten Jahre.
Von links: Rolf Spitz, Norbert Mack, Petra Beer, Tosca Straßer und Ludwin Debong

Der 1. Vorsitzende der Memminger SPD heißt nach wie vor Rolf Spitz. Seine beiden Stellvertreter Ludwin Debong und Petra Beer wurden mit großer Mehrheit wieder gewählt. Der Vorstand besteht allerdings nur noch aus zwei Stellvertretern. Die bisherige dritte Stellvertreterin Sonja Böschek zog sich aus Zeitgründen von der Stelle, die nicht wieder besetzt wurde, zurück. Im Vorstand sind auch wieder Norbert Mack (Schriftführer) und Tosca Straßer (Kassiererin) vertreten. Strasser verwies auf eine solide Kassenlage, mit der sich die nächsten Wahlkämpfe auch wieder finanzieren ließen.

In seinem Tätigkeitsbericht ging der Vorsitzende Rolf Spitz auf die letzten Wahlen ein. Ein großer Erfolg sei die erneute Wahl von Dr. Ivo Holzinger zum Oberbürgermeister der Stadt Memmingen gewesen. Dies verdanke man vor allem der Person Holzingers und eines engagierten Wahlkampfes. Diesen Wahlkampf habe man zwar auch bei der letzten Bundestagswahl geführt, leider sei es aus einem Mandat für Memmingen nichts geworden. Rolf Spitz kündigte an, seinen Hut bei der nächsten Bundestagswahl wieder in den Ring zu werfen. Er schwor die anwesenden Genossen auch auf die kommenden Wahlen ein. Bald sei wieder Stadtratswahl in Memmingen. Dort müsse man vor allem für die gute und konstante Politik in Memmingen Flagge zeigen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Werner Häring, erläuterte in seinem Bericht die Tätigkeit des Stadtrats und stellte heraus, dass seine Fraktion geschlossen für den Haushalt 2011 gestimmt habe. »Wer gegen diesen Haushalt war, hat ganz klar gegen den Neubau der Städtischen Realschule gestimmt«, so Häring.

Die Memminger SPD-Bezirksrätin Petra Beer setzte sich in ihrer Rede für mehr Mittel im Sozialbereich ein. Für die Finanzwirtschaft werde mal eben ein Rettungsschirm aufgespannt, für den sozialen Bereich käme oft nur die Auskunft, es sei kein Geld vorhanden.

Artikel veröffentlicht am: 11. April 2011