Memmingen
Kraft der Erneuerung

Realschulen quo vadis

Im Rahmen eines Besuches von MdL Martin Güll, Vorsitzender des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag, in Memmingen, traf man sich zu einer Gesprächsrunde in der Staatlichen Realschule. Bei der vorausgehenden Besichtigung der im Bau befindlichen kommunalen Schule wurde über Sinn und Unsinn des Projektes mit zwei Realschulen, zu dem die Stadt Memmingen vom Kultusministerium gezwungen wurde, diskutiert.
Im Bild von links: Thomas Kästle, Anne Kraus, Martin Güll, Harald Rehklau, Meinhard Schütterle und Petra Beer.

Beim anschließenden Gespräch, an dem die Direktoren der beiden Realschulen, Josef Herz und Harald Rehklau, die Bezirksrätin Petra Beer, Kreisrätin Anne Kraus, Stadtrat Thomas Kästle und als Moderator Meinhard Schütterle teilnahmen, kam es zu einem lebendigen Austausch von Argumenten. Das Ergebnis der Diskussion, bei der die besondere Stellung dieser Schulart herausgehoben wurde war, dass es von Seiten der SPD keine Hau-Ruck—Verfahrensweise geben wird, das Bildungssystem zu verändern. Vielmehr muß eine Veränderung unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten mit dem Ziel erfolgen, weniger Rückläufer aus den weiterführenden Schulen und weniger Schulabbrecher zu verursachen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Vernachlässigung Memmingens als Standort für eine Hochschule. Stadtrat Thomas Kästle berichtete über den Erfolg, eine Nebenstelle der Universität Krems in Memmingen – neben der Steinbeiss-Business-School – zu etablieren. Dieses Projekt begann mit 36 Studierenden im ersten Semester; nach Möglichkeit sollten sich die Arbeitgeber an der Finanzierung des Studiums beteiligen.

Bildunterschrift:

Im Bild von links: Thomas Kästle, Anne Kraus, Martin Güll, Harald Rehklau, Meinrad Schütterle und Petra Beer. Foto: Privat

Artikel veröffentlicht am: 6. Dezember 2012