Memmingen
Kraft der Erneuerung

Pronold in Memmingen

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Florian Pronold, war am vergangenen Samstag zu Besuch in Memmingen. Im Mittelpunkt stand dabei das Projekt »Soziale Stadt«. Bei einem Rundgang durch den Memminger Westen wurde auch die Bahnunterführung im Unteresch besichtigt. Dort herrsche Handlungsbedarf, waren sich alle Anwesenden einig.
Florian Pronold (Mitte) beim Rundgang durch den Memminger Westen im Gespräch mit OB Ivo Holzinger (rechts) und dem SPD-Europawahlkandidaten Francesco Abate.

Pronold, zugleich auch Vorsitzender der Bayern-SPD, wurde zuerst von Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger im Memminger Rathaus empfang. Dort durfte sich der Bundespolitiker ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Danach ging es in den Memminger Westen um Pronold über das Projekt »Soziale Stadt« zu informieren. Die “Soziale Stadt” wurde von Anfang an von der Memminger SPD begleitet und tatkräftig unterstützt. In der Versöhnungskirche gab Axel Göser vom Arbeitskreis »Bürger für Bürger – Lebendiger Westen« einen Überblick über aktuelle Themen. Genauer wurde der »Offene Mittagstisch« vorgestellt. Dabei kochen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Versöhnungskirche jeden Dienstag und Donnerstag eine abwechslungsreiche, gute und gesunde Kost für alle Mitbürger sowie für die Kinder der benachbarten Schule. Pronold lobte das bürgerliche Engagement. »Die Politik kann noch soviel Geld zur Verfügung stellen, ohne die Beteiligung von Menschen habe dies wenig Wert«, so Pronold. Die große Koalition hat die Mittel für die »Soziale Stadt« erhöht, so Florian Pronold, und damit bekundet, wie wichtig ihr dieses Projekt sei.
Bei einem anschließenden Rundgang durch den Memminger Westen wurde auch die Fußgängerunterführung im Unteresch besichtigt. Diese müsse dringend barrierefrei umgebaut werden, so die Memminger SPD-Stadträtin und Behindertenreferentin Verena Gotzes. Pronold versprach in Berlin auf dieses Problem hinzuweisen und um die nötigen Mittel zu werben.

Der Besuch von Florian Pronold kam auch durch Bemühungen der Stadtratskandidatin Sylvana Beinemann zustande.

Artikel veröffentlicht am: 10. Februar 2014