Memmingen
Kraft der Erneuerung

SPD verleiht “Margit-Blaha-Preis”

Am vergangenen Mittwoch ist das Memminger Kulturzentrum „Kaminwerk“ mit dem „Margit-Blaha-Preis“ geehrt worden. Der Preis wurde zum ersten Mal verliehen und erinnert an die Sozialdemokratin Margit Blaha, die 17 Jahre im Bezirkstag von Schwaben Politik gemacht hat. Damit sollen Leistungen im sozialen und kulturellen Bereich gewürdigt werden.

Auf Betreiben des Memminger Ortsvereins, in Person von Petra Beer und Rolf Spitz, wurde die Bezirkstagsfraktion auf das Kaminwerk aufmerksam gemacht. Die Preisverleihung fand dann auch gleich im Kaminwerk statt. Bezirksrat Wolfgang Bähner begrüßte neben seinen Kollegen Petra Beer und Volkmar Thumser auch die Bundestagsabgeordneten Ulrike Bahr und Karl-Heinz Brunner. Brunner und Bahr sprachen dann auch die Laudatio auf den Preisträger Kaminwerk. Sie zeichneten den Weg des Kaminwerks von der Gründung des Vereins „Kulturlabor“ in den 90er Jahren über die Eröffnung 2005 bis zum heutigen Tag als Besuchermagnet in Memmingen. Dabei lobten sie bürgerschaftliches Engagement, Hartnäckigkeit und Begeisterung für eine Idee. „Dass Sie, liebe Preisträger, nicht nur kulturengagiert sind, sondern gleichzeitig auch sozial denken und fühlen, zeigen etwa die Preisgestaltung beim Programmkino, Schüler und Studenten haben freien Eintritt, das Ziel lokale Bands zu fördern, die Veranstaltungen im Inklusionsbereich und die Angebote für Kinder und Jugendliche“, so Ulrike Bahr. Stellvertretend für das Kaminwerk nahm der Vorsitzende des Kulturzentrum Memmingen e.V., Matthias Ressler, den mit 1.000 Euro dotierten Preis entgegen. Er bedankte sich neben der SPD-Bezirkstagsfraktion auch bei allen anderen politischen Kräften in Memmingen, die das Kaminwerk unterstützen. Auch seine Mitstreiter Rainer Schneider und Michael Müller sei das Kaminwerk zu großem Dank verpflichtet.
Einen Sonderpreis erhielt die IG OMa. Die Interessensgemeinschaft bekam diesen für die Förderung der dörflichen Entwicklung in Oberdorf und Martinszell. „Hier wird nicht nur angedacht, sondern gemacht“, so Laudatorin Petra Beer.

In einem Grußwort sprach auch der SPD-OB-Kandidat Dr. Friedrich Zeller. Er lobte das Engagement der Preisträger und sprach von der Wichtigkeit des sozialen Miteinanders.

Artikel veröffentlicht am: 9. Februar 2017