SPD sagt Ja zu kombiniertem Hallen-Freibad

Gestern hat der Memminger Stadtrat mit den Stimmen der SPD/FDP-Fraktion den Einstieg in die Planungen für ein kombiniertes Hallen- und Freibad gestimmt. Der Neubau soll am jetzigen Standort des Freibads entstehen. „Memmingen braucht ein gutes Bad und Memmingen hat auch ein gutes Bad verdient“, so Fraktionsvorsitzender Matthias Ressler.

So könnte nach einer Skizze des Architekturbüro Asböck Architekten GmbH  das neue Bad aussehen. Foto: Asböck

„Uns steht nach einem Neubau ganzjährig bei jedem Wetter ein Bad zur Verfügung.  Die Angebote im neuen Bad sind vielfältiger und moderner als bei einer Sanierung. Memmingen wird mit dem neuen Bad mehr Besucher anlocken. Die Öffnungszeiten können im neuen Bad durch moderne Einlasssysteme besser und bürgerfreundlicher gestaltet werden und endlich gibt es auch in Memmingen ein öffentliches Wellnessangebot“, so Ressler weiter. Die SPD/FDP-Fraktion besteht beim Neubau aber auf einem Zugang, der für weniger Eintritt im Sommer nur den Besuch der Außenanlagen ermöglicht. Das ist unabdingbar. Was in Kempten möglich ist, dort können Kinder für zwei Euro den ganzen Tag nur aufs Freigelände, muss auch in Memmingen machbar sein.
„Bei den kommenden Planungen gehen wir natürlich davon aus, dass die neuen Entwürfe sich auch technisch von den alten Plänen unterscheiden, schließlich gibt es mit Sicherheit technische Entwicklungen, die vor einem Jahrzehnt nicht absehbar waren.“
Die SPD hat sich auch klar für den Standort an der Stadtbadallee ausgesprochen. „Wir sind für den ausgewählten Standort; nicht, weil es aktuell wenig Alternativen gibt, sondern weil wir das Bad als unverzichtbare Aufwertung des Memminger Ostens sehen, der mit der sozialen Stadt derzeit attraktiver gemacht wird. Ein Abzug des Bades wäre absolut kontraproduktiv“, so Ressler abschließend.

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