Ikea trifft schlechte Entscheidung

Die SPD/FDP-Stadtratsfraktion bedauert die Entscheidung von Ikea den Bau eines Möbelhauses mit angeschlossenem Fachmarktzentrum aufzugeben. Hintergrund dafür ist die Änderung der Unternehmensphilosophie und die Hinwendung zum Online-Shopping.

Die Entscheidung für eine Ikeaansiedlung war eine gute und zukunftsweisende, so die SPD/FDP-Fraktion. Diese hätte man auch unter den neuen Vorzeichen nicht anders getroffen. Über das Verhalten von Ikea sei man aber enttäuscht. „Man kann seine internen Maßgaben ändern, aber wir hätten erwartet, dass Ikea unterschriebene Verträge auch erfüllt. Im Grunde finden wir die verstärkte Zuwendung zum Online-Shopping die falsche Strategie für Ikea“, so Fraktionsvorsitzender Matthias Ressler. Trotzdem müsse man nach vorne schauen und die weitere Entwicklung des Memminger Gewerbegebiets planen und vorantreiben. Deshalb fordert die SPD/FDP-Fraktion die Stadtverwaltung zu Gesprächen mit Ikea über die von den Schweden gekauften Grundstücke auf. Des Weiteren müssen die geplanten verkehrlichen Ertüchtigungsmaßnahmen gerade an der A7 weiterhin umgesetzt werden. Dies muss auch nach dem Rückzug von Ikea geschehen. Weiter muss die A7 dreispurig ausgebaut werden. Dies ist eine lange Forderung der Fraktion. Den Kreisverkehr Buxheimer Straße gilt es weiter zu ertüchtigen, unter anderem muss die zweispurige Befahrbarkeit ermöglicht werden.

„Ikea wäre für Memmingen ein große Chance gewesen“, so die SPD/FDP-Fraktion. „Dies hat gezeigt, dass Memmingen ein äußerst attraktiver Standort ist. Nun müssen wir Alternativen suchen und das Beste aus der Situation machen. Wir waren von Anfang an für die Ikeaansiedelung. Nach unserem Willen wäre man schon längst in der Bauphase. Leider wurde das ganze Projekt durch zahlreiche Bedenkenträger verzögert.“

Vielleicht auch interessant für Sie