Laura Garavini über Rechtsruck und Europa

Bildunterschrift: Kämpft für ein liberales und soziales Europa: Laura Garavini. Foto: Manfred Lescovs

Die italienische Senatorin Laura Garavini kam auf Einladung des Memminger Europakandidaten Francesco Abate nach Memmingen, um im Rohrbecks über die aktuelle politische Situation in Italien und in Europa zu sprechen. Dabei ging es in erster Linie um ihre Erfahrungen mit der rechtsgerichteten Lega Nord.

Garavini berichtet vor zahlreichen Interessierten von den Verschlechterungen der italienischen Wirtschaft, vom Steigen der Jugendarbeitslosigkeit und von sozialen Härten. Man sei vor der Wahl der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega Nord in die italienische Regierung, auf einem guten Weg gewesen. Schuldenabbau, Arbeitsplätze, wirtschaftliche Entwicklung – das alles habe sich verbessert. Auf die Frage aus dem Publikum, warum dann die Regierung abgewählt worden sei, antwortete Garavini: „Wie auch in Deutschland und in Europa hat die Asylthematik den Wahlkampf überschattet. Gute Konzepte und gute Politik kam dabei unter die Räder und wurde nicht mehr wahrgenommen.“ Deshalb sei der Kampf gegen rechte Parteien für sie wichtig und elementar. „Die Europawahl am 26. Mai ist die wichtigste Europawahl aller Zeiten. Dort entscheidet sich wohin die Reise geht“, so Laura Garavini.

 

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